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Herzlich Willkommen in der pädagogischen Praxis Werner Lippert. Die PÄDAGOGISCHE PRAXIS orientiert sich an Familien / Alleinerziehenden mit Kindern und Jugendlichen in ihrem psychosozialen Umfeld mit besonderem Blick auf die Autismus Spektrum Störung von Kindern und Jugendlichen.


Bei Gesprächen mit Eltern und Kindern in besonders schwierigen Lebenssituationen wird oft deutlich, dass Krisen häufig nicht alleine bewältigt werden können, dass geeignete Unterstützungsmaßnahmen in der Vergangenheit zu spät entwickelt wurden, um adäquat auf vorhandene Erziehungs- und Schulschwierigkeiten zu reagieren. Präventive Maßnahmen sind in diesem sensiblen Spannungsfeld in höchstem Maße erforderlich. Im Vordergrund steht die Ganzheitlichkeit bei der Betrachtung der Krisensituation. Verschiedene Leistungen bieten adäquate Hilfe und Unterstützung.

Praxis



Angebote



Unterstützung für Menschen im Autismus-Spektrum.

Die Autismus – Spektrum - Störung ist gekennzeichnet durch Teilhabeeinschränkungen und mangelnde Kontakt-, Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit. Dadurch geraten betroffene Menschen immer wieder in soziale und ökonomische Nöte. Die angeborene Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitung des Gehirns führt dazu, dass Eindrücke zu stark, zu schwach, bruchstückhaft oder verzögert verarbeitet werden. Durch eine wertschätzende und wohlwollende Haltung möchten wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene darin bestärken, ihre vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erkennen. Durch Anleitung möchten wir Kinder und Jugendliche darin unterstützen, ihre Potentiale entsprechend ihren Möglichkeiten eigenverantwortlich zu nutzen und zu optimieren. Mit unserem pädagogischen Handeln möchten wir das Selbsthilfepotential von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aktivieren.


Ambulante Eingliederungshilfe

Die ambulante Eingliederungshilfe soll durch intensive Unterstützung und Begleitung von Menschen im Autismus Spektrum dazu beitragen...



  • den schulischen und beruflichen Weg der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen optimal zu gestalten
  • alltags- und lebenspraktische Probleme zu bewältigen
  • den Umgang mit Finanzen zu erlernen
  • die soziale Einbindung zu verbessern
  • die Weiterentwicklung der Persönlichkeit und des besseren Umgangs mit sich selbst zu fördern
  • die Beziehungen im Familiensystem zu verbessern
  • bei der Lösung von Konflikten und Krisen zu unterstützen
  • Entwicklung von Ressourcen und Optimierung von Fähigkeiten zu ermöglichen
  • Hilfe zur Selbsthilfe leisten

Das Angebot orientiert sich in seinen Aufgabenbereichen an den individuellen Bedürfnissen und Problemlagen des jungen Menschen.
Familie und soziales Umfeld werden dabei, soweit es erforderlich ist, einbezogen.



Schulbegleitung

Die Schulbegleitung / Schulassistenz zeigt eine wertschätzende positive Haltung bezüglich des betreuenden Schülers. Sie ist Teil des sozialen Netzwerkes. Sie ist Beobachter und Sprachrohr des Schülers für Bedürfnisse, Probleme und vorhandene Potentiale, die der Schüler noch nicht äußern kann. Die Schulbegleitung ist Vermittler und Dolmetscher, sie gibt Orientierungshilfe, formuliert Strukturen und unterstützt bei der Fokussierung der Aufmerksamkeit. Der Schutz des Schülers, eine unterstützende Krisenintervention und das Coaching des Schülers beim sozialen Lernen sind weitere Tätigkeitsbereiche einer Schulbegleitung.


Inhaltliche Aufgaben und Ziele:

Strukturierung:


  • Einführung und Aufbau von Handlungsabläufen bei schulischen Aufgaben
  • Hilfe bei der Einteilung des Arbeitsplatzes
  • Unterstützung bei der Nutzung von Arbeitsmaterialien
  • Hilfe bei der Herstellung von Aufmerksamkeit für aktuelle Aufgaben

Orientierungshilfe:

  • Hilfe zur Orientierung im Schulgebäude und Schulgelände, wie zum Beispiel beim Klassenraumwechsel oder zur Sporthalle. Ausführliche Ortsbegehung mit genügend Zeit für den Schüler, sich Orte und Wege auf seine Weise einzuprägen. Bei der Sitzordnung in der Klasse auf visuelle und akustische Reizproblematik für den Schüler achten
  • Erstellung von Tages- und Wochenplänen in Kooperation mit Eltern und Lehrkräften
  • Wenn ein individuelles Erfordernis besteht, kann der Schüler zur Schule begleitet werden oder durch ein Bustraining einen eigenständigen Schulbesuch erreichen
  • Eine Begleitung bei Ausflügen und Klassenfahrten ist für die Schulbegleitung oft erforderlich

Coach beim sozialen Lernen:

  • Die Schulbegleitung ist Teil des Systems der Klasse. Da sie täglich mehrere Stunden anwesend ist, wird sie unweigerlich Bestandteil des Systems und sollte daher auch Kontakte zu den Mitschülern anbahnen. Die Schulbegleitung hat die Möglichkeit, interessierte Schüler einzeln in Aktivitäten einzubinden und die Interaktion gezielt zu unterstützen
  • Sie unterstützt bei der Vermittlung sozialer Regeln und fördert die Entwicklung sozialer Kompetenzen, wie angemessene Verhaltensweisen zur Kontaktaufnahme vorschlagen und einüben oder Sinn und Zweck von Spielregeln verdeutlichen

Schutz des Schülers:

  • Eine wichtige Schutzfunktion besteht im sozialen Kontext. Schüler mit Unterstützungsbedarf ziehen aufgrund ihres häufig „nicht verständlichen „ Verhaltens und eigener Unsicherheiten meist Abwertungen, Spott, Hänseleien und Mobbing auf sich. Zudem entwickeln sich häufig Missverständnisse, die dadurch vorhandenen Spannungen und offene Konflikte enden oft in Eskalationen verbaler und tätlicher Gewalt
  • Die gezielte Unterstützung der Begleitperson bei der aktiven und konstruktiven Gestaltung sozialer Beziehungen ist für den betroffenen Schüler ein wichtiger Schutz und bietet Chancen zur Entwicklung

Krisenintervention:

  • Die Schulbegleitung greift in Krisensituationen ein und wirkt deeskalierend. Sie schützt den Schüler vor sich selbst und die Mitschüler vor verbalen und körperlichen Übergriffen. Sie kann durch Beobachtungen und die gegenwärtige Interaktion mit dem Schüler am ehesten einschätzen, wenn sich eine Spannung aufbaut, was in welcher Situation besonders belastend ist und welche Interventionen eine Krise abwenden kann

Vermittlung:

  • Austausch und Absprachen mit den zuständigen Lehrern und die Abstimmung über einheitliche Interventionsmaßnahmen während des Unterrichts sind ebenso Aufgaben des Schulbegleiters, wie die fachliche Beratung über den Bedarf des Schülers


Pädagogisch–therapeutisches Konzept für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im autistischen Spektrum

Voraussetzung ist für uns eine wertschätzende Grundhaltung, die aus einem humanistischen Weltbild entspringt, durch den systemischen Ansatz geprägt und mit dem Teacch - Konzept ergänzt wird. Das pädagogisch - therapeutische Angebot ist auf die verbesserte Integration in das Lebensumfeld, eine Optimierung von Fähigkeiten und dem Erwerb von Strategien zur verbesserten Lebensbewältigung ausgerichtet. Soziale Kompetenzen werden vermittelt, die eine größere Selbständigkeit und Eigenständigkeit in den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen bringen.


Das Angebot beinhaltet:

Individuelle Einzelstunden


  • Erarbeitung vorhandener Fähigkeiten und Ressourcen
  • Vermittlung von sozialen Regeln im Elternhaus und Schule
  • Formulierung notwendiger Fertigkeiten
  • Optimierung von Fähigkeiten und Strategien
  • Ereignisse, Situationen und Regeln mit Bedeutung füllen



Elterngespräche


  • Reflexion von Alltagssituationen
  • Bedeutung und Einschränkungen von Autismus erarbeiten
  • Erarbeitung vorhandener Fähigkeiten
  • Wochenpläne einsetzen
  • Positive Aspekte benennen

Zusammenarbeit mit der Schule


  • Kontaktaufnahme mit dem Klassenlehrer
  • Hospitation im Unterricht
  • Gespräche mit dem Lehrer/in über autistische Einschränkungen des Schülers
  • Gespräch über Nachteilsausgleich
  • Mögliche Einbindung einer Schulassistenz

Gruppenangebot


  • Die Gruppentermine finden wöchentlich statt.
  • Themen wie Rücksichtnahme, Kontakte aufbauen und Arztbesuche werden mit den Kindern und Jugendlichen thematisiert und besprochen.
  • Gemeinsame Aktivitäten - um Kindern und Jugendlichen die Lebenswelt näher zu bringen und Anregungen zu geben -werden regelmäßig unternommen.
  • Alltagsthemen, wie Leben im Elternhaus, Situation in der Schule, Freizeit und Freundschaften werden mit den Kindern und Jugendlichen in der Gruppe besprochen, visualisiert und diskutiert.

Ansprechpartner/ autistisches Spektrum

Werner Lippert, Diplom Sozialpädagoge


  • Studium Klinische Psychologie, Prof. Petermann, Uni Bremen
  • Systemische Ausbildung, Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung

Fortbildungen:


  • Verhaltenstherapie mit aggressiven Kindern
  • Fortbildung Autismusspektrum
  • Verhaltenstraining mit hyperaktiven Kindern
  • Elternarbeit und familienbezogene Intervention
  • Entspannungsverfahren bei Kindern und Jugendlichen
  • Langjährige Tätigkeit an Schulen für soziale und emotionale Förderung
  • Selbständige Praxistätigkeit seit 2002

Beratungstermine nach Vereinbarung

Telefon: 0441 / 5708788

Team


Werner Lippert


Studium Klinische Psychologie, Prof. Petermann, Uni Bremen
Systemische Ausbildung, Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung

Fortbildungen:

Verhaltenstherapie mit aggressiven Kindern Fortbildung Autismusspektrum Verhaltenstraining mit hyperaktiven Kindern Elternarbeit und familienbezogene Intervention Entspannungsverfahren bei Kindern und Jugendlichen Langjährige Tätigkeit an Schulen für soziale und emotionale Förderung Selbständige Praxistätigkeit seit 2002

Meike Agena


Staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin Zertifizierte Trauerbegleiterin (ITA Hamburg) Seit über 17 Jahren in der Sozialpädagogischen Familienhilfe tätig Fort- und Weiterbildungen beim Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus Fort- und Weiterbildungen in unterschiedlichen Bereichen : Systemische Familientherapie, Familienaktivierung, Trauma, Bindung (Feinfühligkeitstraining), videogestütztes Arbeiten



Volker Schneider


Dipl. Sozialpädagoge Aus und Weiterbildung systemische Familientherapie Ausbildung zum Systemischen Berater 11 Jahre Tätigkeit im Jugendamt Fort und Weiterbildung: „Arbeit mit psychisch kranken Eltern“ Übertragungen/Gegenübertragungen Fort- und Weiterbildung Diagnostik, Bindung und Feinfühligkeit Fort- und Weiterbildung über Tics Fort- und Weiterbildung zum Thema „Traumatisches Erleben“ Kenntnisse über hypnotherapeutisches Arbeiten Zertifizierte Fort und Weiterbildung beim Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus (Autismus Deutschland e.V.)


Janett Thadewaldt


Koordinatorin Schulbegleitung Pädagogin, System. Beraterin Erfahrungen in der Eltern- und Paarberatung seit 2006 Selbständigkeit als Leiterin f. Englisch-Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Förder- und Forderbereich) derzeit Ausbildung Legasthenie und Weiterbildung Systemische FamilienTherapie




Meike Marquard


Heilpädagogin Systemische Familientherapeutin Pädagogische Elternberaterin Langjährige berufliche Erfahrung in unterschiedlichen Jugendhilfebereichen Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung 2003 bis 2014 Pädagogische Leitung im Fachbereich Soziale Gruppenarbeit der Jugend- und Familienhilfe Oldenburg Begleitung und Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im emotionalen und sozialen Bereich Elternberatung Vernetzungsarbeit mit Schule Therapeuten usw. sowie Öffentlichkeitsarbeit Tätigkeit im stationären Bereich, in heilpädagogischen Tagesgruppen, in der heilpädagogischen Einzelförderung und in der sozialen Gruppenarbeit Seit 2014 Koordinatorin Eingliederungshilfe